TAEKWONDO in Zeiten der Pandemie

 

Bis auf Weiteres sind alle unsere gemeinsamen Aktivitäten suspendiert.

 

Bis dann werden wir VIEL mehr Zeit zur Verfügung haben, als wir das gewohnt sind. Hier sind ein paar Vorschläge, was wir damit anfangen könnten:

 

1. Haltet Euch an die Vorgaben der Regierung. Die sind ziemlich umfangreich und teilweise schwer verständlich, laufen aber im Prinzip nur auf EINE Regel hinaus:

„Haltet ABSTAND von allen Personen,

mit denen Ihr keinen Kontakt haben MÜSST!“

Auch wenn Ihr selber topfit seid und nicht erkranken werdet, HELFT Ihr damit ANDEREN, indem Ihr das Virus nämlich nicht auf sie übertragt.

 

2. Zu Hause und in der Familie engen Kontakt zu halten ist nicht nur erlaubt, sondern sogar dringend empfohlen: Schulterklopfen, Umarmen etc. hilft Stress abzubauen. Und die aktuelle Situation belastet uns alle, ob wir es zeigen oder nicht.

 

Noch wichtiger als sonst ist es jetzt, für ausreichende Bewegung und frische Luft zu sorgen. Dazu ist nach meiner Erfahrung das beste Motto:

Nicht zu viel vornehmen!

Je größer die Aufgabe, die Ihr Euch selber stellt, desto schwerer wird es damit zu beginnen und Ihr bleibt stattdessen lieber einfach auf dem Sofa sitzen.

Kleine aber REGELMÄSSIGE Schritte bringen den Erfolg. Wenn Ihr JEDEN Tag 20 min. trainiert, ist das schon super und Ihr macht mehr als ich. Fast. 😉

 

Hier ein paar Vorschläge zum Programm:

 

Aufwärmen

Ein bisschen Gymnastik (Liegestütze sind immer gut!), den Bauch nicht vergessen und ein paar lockere Kicks (ohne Kraft) oder Beinaufschwünge.

 

Hyongs

Erst langsam und dabei auf die richtige Atmung und Technik achten, dann ein bisschen schneller und mit mehr Power.

 

Dehnen

Wenn Ihr gut aufgewärmt seid, könnt Ihr Eure Beine dehnen: langsam und lange – endlich ist mal Zeit dafür. Wenn die Beine nicht warm genug sind: noch ein paar Kniebeugen, Joggen auf der Stelle, Fersen zum Po etc.

 

Ausdauer und frische Luft

Ich nutze die Zeit, um meine Lunge auszulüften und endlich mal von den Bürobazillen zu befreien. Dazu laufe ich mindestens jeden zweiten Tag ein bisschen im Wald (auf Deutsch: Jogging). Ihr könnt natürlich auch etwas anderes machen, z.B. radeln. Ausdauertraining dauert etwas länger als 20 min., aber auch hier gilt – nicht übertreiben!

Faustregel:

Wenn man so außer Atem kommt, dass man sich nebenher nicht mehr unterhalten kann, dann kann man das Tempo drosseln.

 

Besonders gut geht das alles zusammen mit der Familie. Wenn die anderen noch nie TAEKWON-DO gemacht haben: jetzt ist eine gute Zeit Kindern oder Geschwistern eine Hyong beizubringen oder die ersten drei Hand- und Fußtechniken zu zeigen. Bitte achtet auf ausreichenden Platz oder geht gleich ins Freie (wenn Ihr zu Hause die Einrichtung zerlegt, bekomme ich Ärger).

Und lasst Euch nicht von den Nachbarn stören. Die werden sich jetzt selber um etwas Bewegung kümmern müssen...

 

   Martin

 

 

 

Nachdem es wohl doch noch ein bisschen dauert, bis wir wieder gemeinsam trainieren können sind hier ein paar Anregungen zur Motivation: